PRAXEN NICHT KAPUTT SPAREN!
Die Bundesregierung hat ein Sparprogramm für Arztpraxen beschlossen. Die Kürzungen gefährden unmittelbar die Patientenversorgung!
Das Bundesministerium für Gesundheit plant mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz tiefgreifende Eingriffe in das Gesundheitssystem. Das bedeutet für Sie in Zukunft z.B.
weniger Termine
weniger Leistungen (Schwangeren-Betreuung, Vorsorge, Beratung usw.)
weniger Zeit für einzelne Patientinnen
längere Wartezeiten
noch mehr Bürokratie
Die Politik muss Verantwortung übernehmen und die Versorgung stärken – nicht beschneiden. Praxen können nur das Geld für die Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten ausgeben, was die Krankenkassen bereitstellen. Dabei liegen konkrete Vorschläge längst auf dem Tisch: Die KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung) hat z.B ein Einsparpotenzial von rund 400 Millionen Euro durch Bürokratieabbau berechnet. Gleichzeitig könnten rund acht zusätzliche Arbeitstage pro Jahr für die Versorgung gewonnen werden. Statt diese Potenziale zu heben, produziert das Gesetz neue Bürokratie.
Sollte der Gesetzentwurf in der vorliegenden Form umgesetzt werden, droht eine spürbare Verschlechterung der Versorgung!